Tipps zum Immobilienverkauf ohne Immobilienmakler
Wer seine Immobilie privat veräußern will muss auf zahlreiche Dinge achten, die das Vermögen gefährden:
Legen Sie Ihren Verkaufspreis behutsam fest. Eine spätere Korrektur ist nicht ohne weiteres möglich.
Dass jeder zum bestmöglichen Preis verkaufen will, ist völlig legitim. Doch wie hoch ist der bestmögliche Preis? Kaufwillige beobachten über Monate alle relevanten Immobilien und kennen das Angebot ausführlich. Eine spätere Preissenkung, weckt den Verdacht, es sei etwas "faul" an der Immobilie. Warum sonst sollte der Eigentümer plötzlich den Preis senken?
Verschicken Sie keine detaillierten Unterlagen an Interessenten, die Sie noch nicht kennen.
Wildfremde Menschen bekommen so Einblick in Details Ihre Immobilie, kennen die Pläne und wissen bereits, wo man am leichtesten einsteigen kann.
Nennen Sie nicht willkürlich jedem die Adresse am Telefon.
Wenn Interessenten Sonntags um 7:00 Uhr bei Ihnen klingeln, ist das noch das Harmloseste, was Ihnen passieren kann.
Lassen Sie sich nicht von vermeintlich hohen Verkaufspreisen locken.
Werden Sie misstrauisch, wenn angebliche Interessenten ohne Verhandlungen Ihren Preis akzeptieren. Meistens kommen dann beim Notartermin Forderungen auf Sie zu, die Ihr Vermögen in Gefahr bringen. Wenn erst beim Notar verhandelt wird oder Ergänzungen zum Vertrag kommen befinden sich viele in solch emotionaler Stimmung das Sie leicht den sachlichen Überblick verlieren. Der Notar ist kein Rechtsberater er ist lediglich für die Beurkundung des Vertrages zuständig nicht für den Vertragsinhalt.
Prüfen Sie die Bonität des Käufers, bevor Sie zum Notar fahren.
Gründe, warum sich private Verkäufer mit dem Verkauf ihrer Immobilien schwer tun:
Emotionale Bindung an das Eigenheim, die sich im Verkaufsgespräch nachteilig
auswirkt.
Unkenntnis des Privatverkäufers, der meist nur einmal im Leben eine Immobilie verkauft. Die bereits genannten Fälle zeigen, dass schon kleine Vertragsänderungen Ihr Vermögen
vernichten können.
Letztlich wirkt es sich nachteilig aus, dass der Privatverkäufer keine Gelegenheit hat, Interessenten durch Vorgespräche zu prüfen. Wer privat verkauft, muss zwangsläufig jeden, der
sich als potenzieller Käufer ausgibt, in die Wohnung oder ins Haus lassen.
Was spricht wirklich gegen die Zusammenarbeit mit einem Makler?
Kommt es zum Verkauf zu einem marktgerechten Preis und hat der Makler diesen Abschluss ohne größere Belästigung erzielt, dann hat der Verkäufer eine gute Leistung zu einem fairen Preis erhalten. Denn ein Makler bezieht im Gegensatz zum Anwalt, Arzt oder Steuerberater ein Erfolgshonorar. "Wer beim Verkauf seines Hauses mit einem professionellen Makler zusammenarbeitet, macht mit Sicherheit ein gutes Geschäft!"
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